Trendmarkt Afrika! Mit Energieinfrastruktur aus der Oberpfalz?

Berlin/Regensburg, den 26. April 2010 - "Europa muss in der Energiepolitik mit einer Stimme sprechen!", erklärt der EU-Kommissar Günther Oettinger zur zukunftsfähigen Energiestrategie 2050 in Berlin. Bei einem globalen Energiedeal werde derjenige bevorzugt, der "aus einer Hand unterschreibt und Vertragssicherheit garantiert". Die EU habe hier noch Aufholbedarf. Oettinger wirbt zudem für den Ausbau der europäischen Energieinfrastruktur und sieht dort einen zukünftig enorm wichtigen Markt.

Keine Energiekolonialherrschaft
Kritisch gesehen wird von der EU die sogenannte Energiekolonialherrschaft. Arme Länder, insbesondere in Afrika, werden zum Zweck der Energiebeschaffung ausgebeutet. Europäische Politik soll an diesem Punkt ansetzen. Die Vorgehensweise der EU soll integrativer sein und für alle Nutzen bringen. Der Energiemarkt Afrikas sei besonders wichtig, so der EU-Kommissar. Der Hintergedanke,  das russische Monopol als Energielieferant Europas aufzubrechen, scheint stets präsent. Hier könnte sich das Zukunftsszenario der EU-Energiepolitik abspielen. Deutschland und Europa erhalten (Energie-) Sicherheit, Afrika einen finanziellen und technologischen Mehrwert. Was im Paket noch fehlt ist die nötige Infrastruktur. Sie ist praktisch nicht vorhanden.

Der Standort Oberpfalz ist wettbewerbsfähig
Hier sind die lokalen Unternehmen, die das Fachwissen besitzen, um diese Infrastruktur zu schaffen, gefragt. Seien es Solaranlagen, Windkraft oder ganz neue Technologien, der Standort Oberpfalz ist wettbewerbsfähig. Denn Energiesicherheit ist ein Thema, das die gesamte Welt dauerhaft beschäftigen wird, da der Bedarf stets vorhanden ist und sein wird, sogar mit einer tendenziellen Steigerung. Angesichts dieser Tatsache kann Technologie aus der Oberpfalz gezielt global eingesetzt werden.

Exportstrategien effizient kommunizieren
Voraussetzung ist die Struktur, um das Potential der Unternehmen nach außen zu tragen. Fachwissen und Exportstrategien müssen effizient kommuniziert werden. Die Vernetzung verschiedener Akteure aus Politik, Unternehmen und Forschung ist zudem Garant für eine erfolgreiche Außenwirtschaft in der Energiebranche. Das Thema Energiesicherheit muss stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, man muss verstärkt darüber reden! Valentum Kommunikation betreut und berät Kunden aus öffentlicher und privater Hand, die aus der Energiebranche stammen. Durch den Aufbau von Netzwerken, Marktanalysen und Themenveranstaltungen soll der Austausch und die Vernetzung der relevanten Akteure gesteigert werden. Globale Trends sollen dort ankommen, wo sie einen Mehrwert für die Gesellschaft bieten, in der Region.


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Frank Zeller
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